Ich befehle!

Original post von Master Dan unter https://masterdan.net/2017/11/15/ich-befehle/

Wieder einmal trifft Master Dan genau den Punkt. Ich habe schon lange überlegt wie ich es ausdrücken soll, mich aber auch aus Angst vor zu wenig Erfahrung auf dem Gebiet nicht an dieses Thema getraut. Um so dankbarer bin ich dafür zu sehen, nicht alleine zu sein mit meiner Ansicht. Merci!

Master Dan

Ich befehle!Eine D/S Beziehung ist eigentlich ganz einfach: ich befehle und du folgst.
Was aber wenn sie nicht folgt? Will sie eine Bestrafung provozieren? Will sie mich testen? Oder war mein Befehl nicht durchführbar?
Wohl nicht so einfach…
Doch, es ist einfach wenn man als Dom nicht vergisst das D/S keine Einbahn ist.
Es geht, wie bei jeder andere Beziehungsform um Kommunikation, und die muss nicht mal Verbal sein.
Es wird immer von „Sub Lesen“ gesprochen, aber es gibt ein andere Wort dafür der in unsere Kreise vermieden und totgeschwiegen wird: einfühlsam.
Bei alle Begriffe die ein Dominante beschreiben, kommt „einfühlsam“ sehr selten vor, sollte aber Pflicht sein.
Ein Dom der nicht einfühlsam ist, kann nicht nachvollziehen was in eine Sub vorgeht, er ist blind und taub.
Es ist Voraussetzung für ein Dom diese Eigenschaft zu haben, alles andere ist Missbrauch.

Die Versuchung ist gross in eine egozentrische Denkweise zu fallen…

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Freiwild

Ich bin sehr froh über diesen Beitrag von Master Dan. Ich dachte nämlich schon langsam, mein Profil im JC ist so falsch geschrieben, daß mich immer und immer wieder Männer anschreiben die entweder keine Ahnung von BDSM haben oder aber denken, sie können direkt über mich verfügen.
Vielen Dank für dieses Experiment und fürs teilen Master Dan!

Master Dan

FreiwildIch hab ein kleines Experiment gestartet. Ich hab mich als Frau bei eine der grosse online SM Portale angemeldet.

Ich hab mich als 40 Jährige Verheiratete Frau ausgegeben und das ist meine Beschreibung:
„Nach reife Überlegung habe ich beschlossen doch ein Profil zu herstellen. Ich denke ich bin Devot und wahrscheinlich auch ein bisschen Masochistisch, da ich aber keinerlei Erfahrung habe kann ich es auch nicht so richtig einordnen.
Seid bitte gnädig zu mir…“

und was ich suche:
„Ich suche bevorzugt jemand erfahren und geduldig der mir behutsam die BDSM-Welt zeigen kann.“

Es ist zwei Tage her und ich habe bereits 45 Nachrichten und etliche Chat Anfragen bekommen. Mein erste Fazit?
Ich bin schockiert!

Ich wusste das man als Frau auf solch ein Portal als Freiwild angesehen wird, damit hatte ich bereits gerechnet.
Ich wusste auch das man als Frau mit eine Fülle an Profile mit Schwanzbilder konfrontiert wird (warum…

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Aufreger des Tages

… und Faulheit sowie Trägheit (und damit verbinde ich in der Regel auch Leibesfülle) begene ich mit schneidender Arroganz. …

Ein Auszug dessen, was ein Dom (auf Joy) an Menschen nicht mag.

Das Profil liest sich eigentlich sehr gut. Eigene Worte, eigene Gedanken, viel Offenheit.

Der einzige Punkt bei Vorlieben unter der Rubrik ‚geht gar nicht‘ steht: Mollig

Dieses ‚Mollig‘ da bei diesen Abneigungen ist okay. Ich steh auch nicht auf Männer die eine Figur haben wie ein Besenstiel. Jedem das seine. Aber Mollig in Verbindung mit faul und träge, da fühle ich mich persönlich angegriffen.

Ich habe keine Ahnung, was ich wiege. Nur daß ich zuviel wiege. Ich hatte schon mal weniger. Hatte abgenommen, bin ins Fitnessstudio. Alles kein Problem mit zwei kleinen Kindern im Kindergarten und einem Halbtagsjob. Immer noch genügend Zeit für Haushalt und Hobbys.

Die Kinder wurden größer und der berufliche Stress nahm zu, vor allem mit der Selbstständigkeit.

Jetzt arbeite ich aktuell 60 bis 70 Stunden die Woche, verteilt auf 6 Tage. Arbeitsbeginn ist 3 Uhr Nachts. Ich gönne mir einen ‚freien Tag‘ (er beginnt erst nach drei Stunden Nachtschicht um 6 Uhr morgens) und einen freien Nachmittag, der nach 10 Stunden Arbeit bei anderen Menschen Feierabend heißt.

Freie Tage verbringe ich in der Regel mit ausgiebig Frühstücken, einem kurzen Schläfchen zwischendurch, meine Kinder von der Schule abholen um mit ihnen Essen zu gehen und danach bisschen zu bummeln oder Besorgungen machen. Ab und zu genehmige ich mir einen Tag in der Sauna oder mit anderen Vergnügungen 😉

Der freie Nachmittag geht meistens drauf für Arzttermine der Kinder und größere Einkäufe. Nur wenn in der Hinsicht nichts ansteht, dann gammle ich auf dem Sofa (sowieso bei schlechtem Wetter) oder auch schon mal im Cafe.

Natürlich könnte ich mir meine freien Tage auch für Sport freihalten. Ich kenne viele, die genau das in ihrer Freizeit machen. Aber meine Prioritäten sind woanders.

Ich genieße. Ich genieße es, Zeit mit meinen Töchtern totzuschlagen. ich genieße es zu essen, in den Tag zu leben, meine Gedanken schweifen zu lassen. Meinem Hobby zu fröhnen. Alles, wofür bei 14-Stunden-Tagen voller herumgerenne und organisieren keine Zeit bleibt.

Versteht mich nicht falsch. Ich jammere nicht. Nicht mehr. Ich mag meinen Job. Zumindest die Arbeit an sich. Das mit der Zeit bekomme ich auch noch besser in den Griff. Aber mich als faul und träge beschreiben zu lassen, das ist mir dann doch eine Rechtfertigung wert.

Ich weiß, daß ich dick bin. Ich war schon schlanker. Das Problem ist, der Sex war nicht besser und dazu mußte ich auch noch hungern ;P

Ich steh zu meinem Körper. Ich gehe in die Sauna und gehe lieber textilfrei Baden als anders.

Und ja, manchmal hadere ich auch mit ihm. Aber bitte, welche Frau tut das nicht ab und zu?

Monsieur Eric

Bis zu unserem ersten Gegenüberstehen hatte ich seine Stimme kein einziges Mal gehört, aber er hatte genau diesen Akzent, der typisch ist für einen Luxemburger. Jede Nachricht von ihm hatte ich mir mit diesem Akzent vorgestellt. Vielleicht hatte er deshalb so leichtes Spiel mit mir ❤

Monsieur. Gentleman. Herr.

Als er aus der Tür des kleinen Etablissements trat, mich umarmte und küsste, war ich mir sofort sicher, daß das ein spannender Tag werden wird.

Eine steile Treppe führt in dem alten Gebäude nach oben in den ersten Stock. Er ist wohl genau so aufgeregt wie ich, denn er braucht mehrere Anläufe mit dem Schlüßel. Das Zimmer ist klein, aber stilvoll und mit Liebe zum Detail eingerichtet.

Mein erster Blick fällt auf den Boden am Fußende des Bettes, auf den Tisch, auf den Schrank und schließlich auf die Garderobe.

      

 

 

 

 

Wow! denke ich nur.

Ich stelle meine Taschen auf einen Stuhl bei der kleinen Küchenzeile und entschuldige mich kurz ins Bad.

Wieder im Zimmer nimmt er mich fest in den Arm, dann hält er meinen Kopf mit beiden Händen und küsst mich wild und mit viel Zunge. Ich mag das. Seine Hand fährt zwischen meine Beine, zu meinen Titten, er beißt mich ins Ohr.

„Du warst kein braves Mädchen!“

Wir hatten uns beim Kennenlernen auf Twitter über ein paar meiner Verfehlungen unterhalten, woraufhin er mich bestraft wissen wollte und das selbst in die Hand nehmen würde. So kam es dann recht schnell zu unserem Treffen, als er merkte, daß ich nicht abgeneigt war.

„Nein, ich war kein braves Mädchen.“

„Und was passiert, wenn man nicht brav ist?“

„Man wird bestraft?“, mein Blick ist aufmerksam auf Eric gerichtet. Ob er wohl zum Gürtel greift?

Eric setzt sich auf den Stuhl in der Zimmermitte und deutet mir an, wie ich mich über seine Schenkel legen soll. Fest hält er mich an meiner Hüfte, so daß ich nicht runterfallen kann, und fängt an mir meinen Arsch zu versohlen. Nicht zu fest aber auch nicht zu lasch. Und die letzten fünf, jeweils schnell hintereinander immer auf die gleiche Stelle sind schon ein wenig gemein.

Er legt seinen Unterarm vorne um meine Schultern und hilft mir hoch, lässt mich aber zwischen seine Knie sinken. Meine Lieblingsposition. Kniend.

„War das Strafe genug?“

Ich schüttle den Kopf „Nein.“

„Nein? Dann bitte mich um mehr.“

„Bitte, bestraf mich härter.“

Er schaut mich an, als ob er prüfen möchte, ob ich es auch ernst meine.

„Zieh deine Hose aus.“

Wieder lieg ich über seinen Knien. Er zieht meinen Arsch am Höschen in die Höhe, es schneidet mir in die Fotze und zwischen meine Arschbacken. Er fängt an mit dem Spanking. Diesmal ohne schützende Jeans. Und OH JA es fängt sofort an zu brennen. Mit der anderen Hand zieht er nochmal an meinem Höschen. Seine Hand fährt von hinten zwischen meine Schenkel zwischen meine Schamlippen. Ich öffne bereitwillig die Beine. So wechelst Eric jetzt eine ganze Weile zwischen teasing und spanking hin und her. Als er merkt, daß ich meine Beine nicht mehr still halten kann, hört er auf. Er stellt mich auf die Beine, küsst mich, zieht mein Oberteil und meinen BH aus und lässt mich dann hinkinien. Schon lange bevor seine Hose offen ist, öffne ich hungrig meinen Mund. Er lässt mich sich ein bisschen verwöhnen, hält meinen Kopf um mich ins Maul zu ficken, gibt mir ein paar Ohrfeigen.

Dann dirigiert er mich zum Bett. Ich soll mein Höschen ausziehen. Er legt mir Nippelklemmen an, beugt mich aufs Bett und führt mir Liebeskugeln und einen Plug ein und holt den Flogger um meine Pussy zu bearbeiten, was doch sehr schnell unangenehm wird.

Er möchte mich auf dem Rücken auf dem Bett. Er setzt sich auf meinen Bauch. Sein Schwanz liegt zwischen meinen Schenkeln. Ich schaue ihn an. Blickkontakt ist Eric sehr wichtig.

„Na? Immer noch so ungeduldig?“

„JA!“

„Was möchtest Du?“

Mit „Alles“ zu antworten war mir dann doch zu frech.

„Weiß nicht?“, sage ich unsicher.

„Das weißt du nicht?“, eine Ohrfeige links, eine rechts.

Ruckartig dreht er sich um, fängt an mich zu lecken, zieht an der Schnur der Liebeskugeln, fingert mich, während ich abwechselnd seine Eier, seinen Schwanz und sein Arschloch mit meinem Mund und meiner Zunge bearbeite. Dann dreht er sich zu mir um, küsst mich und zieht mir die Liebeskugeln raus. Er fängt an mich zu fingern, saugt an meinen Nippeln. Schließlich hält er mein Arme über meinem Kopf fest und drückt seine Finger gegen meine Pussy. Er küsst mich und schaut mich an. Ich fange an mein Becken gegen seine Finger zu drücken und zu reiben. Als er merkt, wie ich immer erregter werde, entzieht er mir die Finger, wartet kurz, und hält sie mir wieder hin. So reibe ich mich an seinen Fingern zum ersten Orgasmus.

Nach einer kurzen Pause für meine Muschi, legt er sich zwischen meine Schenkel und fickt mich heftig und lange bis wir beide total nassgeschwitzt Arm in Arm und schweratmend liegenbleiben.

– – – –

Ich geh ins Bad, er öffnet eine Flasche Sekt und füllt zwei Gläser. Wir unterhalten uns, trinken und schließlich sitz er neben mir auf dem Bett und zwirbelt meinen Nippel. Er zieht in in die Länge, dreht ihn und zieht noch mehr. Mein Atem beschleunigt sich. Er macht das gleiche an meinem anderen Nippel. Nach Minuten, die mir ewig vorkommen legt er mir Nippelklemmen an.

„Leg dich aufs Bett.“

Eric steht auf und geht zur Garderobe. Dort nimmt er die Ledermanschetten, kommt langsam zu mir zurück und legt sie mir um meine Handgelenke, um die Knöchel und eine um meinen Hals. Er fixiert mich mit den Ketten und Seilen auf dem Bett.

Dann schiebt er mir einen kalten Metalldildo in meine Muschi und legt, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, einen ebenso kalten Vibrator an meinen Kitzler. Als er alles fixiert hat, nimmt er sein Handy und verschwindet im Bad.

Nach einigen Minuten, die mir allerdings ewig vorkommen, kehrt er zurück und nur ein paar Stöße mit dem Metalldildo genügen um meinen Orgasmus auszulösen.

Er setzt sich auf meinen Oberkörper, packt meinen Kopf an den Haaren und fickt mich ins Maul. Zwischendurch stößt er immer mal wieder den Metalldildo in meine Fotze bis ich sein Sperma schmecke.

– – – – – –

Wir machen uns frisch, ziehen uns an und gehen etwas essen, reden, genießen die letzen Sonnenstrahlen dieses Herbstes.

Zurück im Hotelzimmer verliert er keine Zeit. Wir haben nicht mehr lange.

„Zieh dich aus und leg dich da drüber aufs Bett.“, Eric hat den kleinen Hocker aus dem Badezimmer geholt. So liege ich auf dem Bett, meinen Arsch in die Höhe gestreckt. Ich höre den Gürtel in einer Hand und mache mich auf etwas gefasst. Er fängt vorsichtig an und steigert sich langsam. Wie bei allen meinen Dates gilt auch hier: keine Spuren!

Dann kommt er hinter mich aufs Bett und nimmt mich von hinten, seinen Gürtel um meinen Hals. Er fickt mich, bearbeitet meine Arschbacken mit seinen Händen weiter und begräbt mich schließlich unter sich auf dem Bett. Sein Mund ganz nah an meinem Ohr, mit seinem wundervollen Akzent: „So du Miststück, bist du in Zukunft brav?“

„Ja das bin ich.“, presse ich hervor.

„Versprichst du das?“

„Ja, ich verspreche es.“

„Ich muss sonst kommen und dich nochmal bestrafen.“

„Versprichst du das?“, frage ich voller Ernst aber ganz schön frech zurück.

Als Antwort stößt er seinen Schwanz hart in mich, rollt sich dann aber von mir runter und zieht mich auf sich. Während ich ihn reite bekomme ich noch ein paar Ohrfeigen verpasst.

Zum Abschluß cremt er zärtlich meinen Arsch und meine Oberschenkel ein, um blaue Flecken zu vermeiden. Er macht das so voller Hingabe und mit frechen Fingern an meinem Poloch und an meiner Pussy, ich könnte direkt weitermachen.

Aber leider müssen wir das Zimmer räumen. Während ich dusche, räumt er seine Spielsachen zusammen, während er duscht, trinke ich den restlichen Sekt. Vor dem Hotel trennen sich unsere Wege.

Die Stunden mit Eric werden unvergesslich für mich bleiben und Spanking ist auf meiner ‚like it‘-Liste weit nach oben gerutscht.

Danke Monsieur Eric :*

Grundsätze

Eine Beziehung zwischen Dom und Sub ist idealerweise mit mehr oder weniger BDSM gespickt. Jeder macht und mag BDSM anders. Es basiert, wie auch jede Vanilla-Beziehung, auf gegenseitigem Einverständnis und Respekt.
Nun kommt es vor, dass ein Dom und eine Sub sich in einem der sozialen Netzwerke näherkommen, ihre Vorlieben abgleichen und zu dem Schluss gelangen, dass sie zusammen viel Spaß haben können. Man trifft sich. Es mag wohl sein, dass durch die gemeinsamen Vorlieben für bestimmte Sexpraktiken ein D/s Spiel entsteht. Aber halt auch nur ein Spiel. Mit BDSM hat ein einmaliges (oder auch zweimaliges) Treffen überhaupt nichts zu tun.
Was hier passiert ist, es treffen sich zwei Menschen zum ficken. Basta.
In diesem Rahmen können Wünsche erfüllt, aber müssen Grenzen unbedingt eingehalten werden. 
Ein Nein (Stopp! Safword! Rot! whatever!) muss als solches zu erkennen sein und vom Gegenüber respektiert werden. 
Grenzen verschieben und Tabus bröckeln lassen gehört in eine gefestigte BDSM-Beziehung und hat bei einem ONS nichts verloren.

Masochistin

Ich hätte das nicht besser beschreiben und ausdrücken können. Dabei bin ich bei weitem nicht so masochistisch veranlagt wie manch andere. Vielen Dank dafür!

Devote Romantikerin

Diesen Artikel schreibe ich aus der Sicht einer aussenstehenden Beobachterin. Eine Sub, die selbst nicht masochistisch ist, die aber alle Frauen – vor allem die Subs – als ihre Schwestern sieht. Und aus der Sicht einer Devoten, die einen Sadisten liebt.

Submissive Frauen scheinen eine tiefe Sehnsucht in sich zu haben, die Verantwortung für ihr Wohl und Wehe abzugeben. Sie träumen davon, dass da einer kommt, der sie liebt und führt und in dessen Armen sie sich fallen lassen können. Devotion ist unser Weg, Zugang zu unseren Gefühlen zu erhalten, ganz wir selbst sein zu können, uns zu entspannen, zu lieben…. Und als Zückerchen obendrauf führt er uns zu Orgasmen! Geilen, superstarken Orgasmen.

Submission ist unsere Art, Verbindung mit einem Mann herzustellen und uns in seiner Gegenwart zu entspannen. Vielleicht sind wir – ich auf jeden Fall – da ein wenig schwarz-weiss gestrickt: entweder der Kerl hat unser Vertrauen, oder…

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J.

Und erneut lernte ich einen Dom durch Twitter kennen. Er antwortete auf einen meiner Tweets privat, bot sich an mir meinen „Frust“ wegzuwischen.

Ich hatte auch ihn schon gelesen und wußte deshalb, er war nicht aus meiner Gegend. Niemand war je aus meiner Gegend.

Aber das war genau das, was ich suchte. Ich wollte keine Fernbeziehung mehr zu einem Dom. Ich suche gezielt nur noch in der Nähe, um nicht mehr nur in den Genuß des Sex zu kommen, welcher für mich BDSM ausmacht, sondern auch die Tiefe und Hingabe erleben zu können, was BDSM inzwischen für mich bedeutet. Wie soll mich ein Mann kennenlernen, wenn er hunderte Kilometer weit weg wohnt, mich alle Wochen mal sehen kann? Wie soll ich mich da fallen lassen können? Sicher sein können, aufgefangen zu werden? Mich weiterentwickeln als Sub, wenn ich nicht auch ausserhalb des Schlafzimmers mal gefordert werde?

All das erklärte ich ihm und er fragte mich über meine Situation aus. Wohin das führen sollte war mir vollkommen klar. Er bemühte sich weiterhin um mich und bot erneut an, mich zu führen, was ich abermals ablehnte.
Natürlich reizte es mich. Ich hatte schon zu lange keine Session mehr gehabt. Und ich bin neugierig, möchte noch viel spüren und erleben. Er wäre eine weitere Station auf meiner Reise. Eine neue Erfahrung. Alles was ich zu verlieren hatte waren ein paar Stunden meiner Zeit.

Nach einigen weiteren Nachrichten forderte er mich auf, ihn zu
bitten, seine Sub werden zu dürfen.

NEIN!

Vielleicht bin ich keine gute Sub und werde nie eine werden. Aber solange ich jemand nicht als meinen Herrn anerkenne, bitte ich um gar nichts! Und schon gar nicht um etwas, wovon ich nicht weiß, ob ich es überhaupt will.

Ich suche mir meiner Doms nicht nach Aussehen aus. Meine bisherigen Abenteuer entstanden aus dem Wissen heraus, der andere mag die gleiche Art von Sex. Ich vermute, keiner von meinen bisherigen Doms hätte mich allein nach dem Aussehen gewählt, genau so wenig wie ich sie. Das heißt nicht, daß wir häßlich sind. Der eine oder andere wird vermutlich von anderen Frauen sogar als gutaussehend bezeichnet. Aber sind wir doch mal ehrlich. Es ist immer ein ähnlicher Typ Frau/Mann, nach dem wir uns auf der Straße umdrehen. Und dennoch, auch wenn da nicht die Traumfrau/der Traumann steht, kann man verdammt viel Spaß miteinander haben.

Nichtdestotrotz muß eine Grundsympathie vorhanden sein und ich muss die Dominanz spüren können. Das geht virtuell nicht wirklich. Nur sehr wenige schaffen es allein mit Nachrichten mich so einzunehmen, daß ich daran keinen Zweifel mehr habe.

Er akzeptierte meine Antwort und bemühte sich trotzdem weiter um mich. Wir lernten uns noch besser kennen und ich kam zu der Ansicht, daß es mich nur weiterbringen konnte, wenn ich mich mit ihm treffen würde. Also stimmte ich einem Treffen zu und wir fanden einen Termin.

An dem Morgen war ich wie immer vor sowas sehr aufgeregt. Ich packte meine Tasche und überlegte, wo ich mich am besten Umziehen könnte. In Rock und High Heels aus dem Haus zu gehen wenn ich sonst nur Casual trage, ist doch etwas auffällig. Er schrieb mir, daß er sich verspäten würde.

Ich sehe ihn auf den Hotelparkplatz fahren und gebe ihm die Zeit einzuchecken und mir Bescheid zu geben. Auf seinen Nachricht hin gehe ich rein, und mit klopfendem Herzen stehe ich schließlich vor der Zimmertür. Ich klopfe, er öffnet und wir grinsen uns an. Wir geben uns die Hand und einen Kuss.

Ich schaue mich im Zimmer um. Ein kleines Landhotel, mit viel Liebe renoviert. Er schaut mich erwartungsvoll an. Wir hatten abgemacht, wenn ich der Meinung bin, daß ich mehr will als nur reden, soll ich ihm das sagen.

„Ich setz mich jetzt mal hier auf den Sessel und bin ganz Ohr.“, sagt er mit einem breiten Grinsen.

Vor ihm stehend, meine Hände auf dem Rücken um die Nervosität nicht zu zeigen, beginne ich mit meinem Vortrag, frei nach Gefühl. Ich bin auch ziemlich schnell fertig und dann beginnt er und erklärt mir, was er über die Sache denkt und erzählt mir seine Gedanken zu BDSM.

„Möchtest du sonst noch etwas wissen? Dann frag ruhig.“

„Ich würde gern wissen, wie du heißt.“

Er nennt mir seinen Vornamen und im plaudern sagt er unvermittelt:

„Zieh dich mal aus.“

Ich ziehe mich aus bis ich nur noch Strümpfe und Heels anhabe. Er will mein Tattoo sehen und ich trete zu ihm. Dann steht er auf und will das auf dem Rücken sehen.

Ich spüre seine Hände auf meinem Rücken und in meinem Nacken. Ich stehe ganz still, bin voller Erwartung auf das Kommende.

Er nimmt meine Nippel zwischen die Finger und drückt sie und zieht. Er wird schnell heftig und der Schmerz lässt mich hoffen, daß er gleich aufhört. Was er nicht macht. Er drückt und zieht noch mehr. Ich versuche gerade stehen zu bleiben, was mir aber nur gelingt, wenn er den Druck etwas wegnimmt. Irgenwann bin ich soweit, daß ich dem Ziehen nachgebe und meinen Oberkörper nach vorne beuge. Seine Hand fasst um meinen Hals und die andere zwischen meine Schenkel. Er fingert mich zum Orgassmus, der nicht lange auf sich warten lässt.

Meine Knie zittern. Er beugt mich nach vorn. Ich spüre seine Hand auf meinem Arsch. Dann holt er aus und der Schlag brennt sofort. Und gleich auf der anderen Seite auch noch. Dann folgen ein paar kurz hintereinander, danach streichelt er die geröteten Stellen. Er schlägt nochmal genau auf die Stelle, hintereinander beide Seiten und sehr fest. Ich knicke ein.

„Hab ich gesagt, du darfst dich bewegen?“

„Nein Herr.“

Ich nehme meine Position wieder ein und er macht weiter. Tränen laufen über mein Gesicht und ich schluchze. Er macht weiter und ich beiße die Zähne zusammen.

Dann suchen seine Finger von hinten meine Fotze und ich mache bereitwillig die Beine breit. Er fingert mich zum nächsten Orgasmus, diesmal dauert es einiges länger. Ich gehe in die Knie, meine Beine geben ihren Geist auf. Er kommt um mich rum und zieht mich nach oben. Hält mein Geschicht in beiden Händen und sieht mich aufmerksam an. Dann kommt die erste Ohrfeige links, kurz hält er mein Gesicht, dann die nächste rechts. Nach weiteren zwei auf jeder Seite befiehlt er mir hinzuknien. Er öffnet seine Hose, zieht sich das Shirt über den Kopf und hält mir seinen Schwanz entgegen.

Ich fange an zu lecken und zu saugen, seine Hände wandern an meinen Hinterkopf und er fickt mich ins Maul. Ich würge, spucke, kurze Pause, weiter. Er drückt mich von sich weg, hält mein Gesicht in der Hand, spuckt mir in den Mund und ins Gesicht, dann reibt er seinen Schwanz und seine Eiern durch mein Gesicht und verteilt meine und seine Spucke und meine Tränen überall. Wieder Deepthroat, ich will ihn wegdrücken, er hält noch ein wenig länger fest, ich muss erneut spucken. So geht es eine ganze Weile.

„Und? Was ist nun? Steht er gut genug für Dich? Los du Miststück, steh auf und dreh dich um.“

Ich gehorche. Seine Hand fährt in meine Muschi und verteilt die Nässe bis zu meinem Arschloch.

„So ists fein. Nass genug für alle Löcher.“

Langsam dringt er in meinen Arsch und lässt mir Zeit, mich daran zu gewöhnen. Erst noch vorsichtig, dann aber stößt er mit aller Härte und viel Ausdauer zu.

„Und jetzt blas noch mal.“

Als ich mich umdrehe sehe ich meinen Darminhalt auf seinem Schwanz verteilt.

„Nein.“, ich schüttle den Kopf.

„Na los, leck ihn sauber.“, seine Hand auf meiner Schulter will er mich in die Knie zwingen.

Ich schüttle abermals den Kopf „Nein!“

„Dann wäschst du ihn.“

Wir gehen ins Bad, ich stell mich in die Dusche und dreh das Wasser auf. Er lässt sich abbrausen. Als er sauber ist, hocke ich mich hin und blase weiter. Al0s er mit seinen Schwanz in den Rachen drückt, versagt meine Blase.

„Du kleine Pisssau. Los, gleich nochmal!“

Bei jedem Deepthroat lasse ich einen Schwall Wasser, bis meine Blase leer ist.

„Was bist du nur für eine Drecksau.“

Er stellt sich vor mich, hält seinen Schwanz mit der einen und meinen Kopf mit der anderen Hand. Ich denke, gleich spritzt er ab, da pisst er mir in den Mund.

Eins meiner No-Go’s.

Ich hatte ihm erzählt, dass ich das schon gemacht habe. Zum probieren. Es landete nicht umsonst auf meiner No-Go-Liste. Dennoch ignoriert er es.

Ich warte, bis er fertig ist, lasse seinen Urin aus meinem Mund laufen und spucke ihn aus.
Seine Blase geleert, wichst er sich und spritzt mir seinen Saft ins Maul.

Nach dem wir beide geduscht hattten wollte er etwas essen gehen. Gestaltet sich schwierig auf dem Land. Der einzige, der durchgehend geöffnet hat ist MD (mit einer Grenze von 1200 kcal am Tag und schon 500 fürs Frühstück habe ich mich für ein Wasser entschieden und auf ein Chicken McNugget und vier Pommes verzichtet)

Er erzählt von seinem Leben, seiner Arbeit, seinem Hobby.

Zurück im Hotel will ich mich schon verabschieden, da drückt er mir seine Finger in die nasse Fotze unter dem Rock.

„Nur noch ein paar Minuten. Knie hin und hol ihn raus.“

Gesagt, getan. Zwischen blasen, lecken und Deepthroat ziehen wir uns aus und er malträtiert meine Nippel.

„Knie dich aufs Bett.“, er fickt mich nochmal in den Arsch. Danach konnte ich ihm unbedenklich einen blasen, mein Darm war jetzt leer.

„Ich machs mir mal bequem.“

Er legt sich aufs Bett und ich verwöhne ihn mit meinem Mund. Lecke seinen Damm, stecke ihm meine Zunge in sein Arschloch. Dann fingere ich ihn während ich weiterblase.

„Wo soll ich meine Ladung hinspritzen? In deine Schuhe oder in deine Fotze?“

„In die Fotze.“, entscheide ich mich und er fickt mich von hinten und spritz mir seinen Saft in meine Fotze.

Es wurde ein kurzer Abschied, wir hatten es beide eilig.

Ein geiles Abenteuer, das mir vieles über mcih gezeigt hat. Über die Konsequenzen denke ich noch eine Weile nach.

Es war keine verschwendete Zeit. Ich bin J. sehr dankbar für die Erfahrung und die Zeit, die er mir zukommen ließ.

Aber es ist nicht die Art Sex, die ich suche. Und ich möchte immer noch etwas dauerhaftes, festes, tiefes, welches nur möglich ist, wenn er in der Nähe lebt.
Nachtrag: Im Normalfall lasse ich meine Beiträge von den anderen Beteiligten gegenlesen, um etwaige Identifizierungen zu vermeiden. Ich denke, J. hat ihn auch gelesen, ich habe allerdings keine Rückmeldung bekommen. 
Wir hatten kurz nach unserem Treffen kleine Differenzen ein anderes Thema betreffend. 
Vermutlich werde ich nichts mehr von ihm hören. Und ich denke, das ist besser so. Mit unverbesserlichen Menschen kann ich nicht sehr gut. 

Nachtrag II: Die Differenzen das andere Thema betreffend sind geklärt. Ich hatte falsche Anschuldigungen gegen ihn gestellt (dabei ging es um nichts sexuelles!). Das tut mir leid und ich entschuldige mich hier auch nochmal in aller Form dafür!

Die zehn Dom Gebote 2

Die Zehn Dom Gebote 2 von Master Dan beschreiben wunderbar, wie ich mir einen Dom wünsche und lassen für jede einzelne Persönlichkeit dennoch genügend Platz.

Master Dan

Die zehn Dom Gebote 2Vor knapp einen Jahr hatte Die zehn Dom Gebote eine ziemliche Resonanz und ich danke euch für alle Kommentare.
Ich bin wieder darauf gestolpert und beim durchlesen habe ich bemerkt das ich es damals ziemlich knapp geschrieben habe.
Ich wäre nicht ich, wenn ich das so stehen lassen würde, also hier eine revidierte Version:

Sei ehrlich:
Ein unehrliche Dom ist das schlimmste was es gibt.

Deine Sub vertraut und glaubt an deine Ehrlichkeit. 
Wenn du unehrlich bist kannst du kein Respekt erwarten und du schwächst deine Position.

Definiere ihre Rolle:
Lege nicht einfach los, überlege genau: was macht aus ihr deine Sub? Sie muss wissen was von ihr erwartet wird.

Benutze Rituale und Abläufe, wie vor dir knien, um eine Kontinuität einzubringen. 

Sei dabei:
Eine Sub wird nicht immer gleich unterwürfig sein, sondern mal mehr und mal weniger.

Erwarte nicht das sie sich jederzeit vor deine Füsse wirft. Damit sie…

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Limits und Must-haves

Ich schreib hier jetzt mal meine No-Go’s und meine Must-Haves rein. Das ganze ohne Gewähr, soll heissen, ich bin sehr neugierig und ich habe bereits für den einen oder anderen manche Sachen gestrichen. 

Kann aber auch sein, bei den ganzen verrückten Menschen da draußen mit ihren unterschiedlichen Gelüsten und bei meinem immer tieferen Eintauchen in die Welt des BDSM finde ich noch mehr Dinge, die hier dann auch auftauchen werden.
Must-Haves:

sobald ein Date sicher ist

– möchte ich ein Foto von deinem Gesicht haben und deinen vollständigen Namen wissen 

– möchte ich deine No-Go’s wissen und erwarte, dass du meine gelesen hast

Meine No-Go’s:
Hardlimits:

– Körperflüssigkeitenwerden nur direkt vom Körper geleckt oder geschluckt

– jegliche Art von Spielen, die Blutungen, und sind sie noch so klein (Nadeln ect.) zur Folge haben WERDEN! Ich bin mir durchaus bewusst, dass es immer mal Verletzungen geben kann. Ich bring kaum eine Verpackung auf, ohne mir dabei weh zu tun. 

– Branding/Cutting/Figging

– extreme Atemkontrolle
– Bedecken des gesamten Gesichts mit Tüchern, Masken, Wasser, ect.

– Waterboarding

– Bastonade und alles andere was mit Füßen zu tun hat

– Caning

– Fernerziehung

– alles was unter Klinikspiele fällt

– Schlammspiele

– Spuren (blaue Flecken, Striemen, etc. da ich diese meinem Mann nicht plausibel erklären kann)

– KV

– Tunnelspiele

– Bondage mit Folie oder Latex

– Öffentliche Vorführung 

– und natürlich: echte Gewalt, Kinder und Tiere haben in unserem Spiel nichts verloren 
Softlimits:

– NS

NS erlaube ich in seltenen Fällen. Allerdings nur nach Absprache. 

BDSM im Kopf 

Ich werde hier nicht erklären, was BDSM ist, denn es ist für jeden individuell. 
Als ich meine devote Seite akzeptierte und entdecken wollte, war BDSM für mich fesseln, schlagen und ein paar ekelige Sachen die ich mir niemals vorstellen konnte zu machen.

Sag niemals nie. 😉
Ich wollte damals den Sex kennenlernen, der auf so vielen Fotos und in Geschichten gezeigt wurde. (Das war übrigens lange vor Shades of Grey)
Also suchte ich einen Dom. Ich überlegte, einen zu mieten, oder die bekannten Doms auf Twitter anzuschreiben. War beides weder meine Art noch mein Budget. 

 Dass und wie es schliesslich doch dazu kam, steht in einem anderen Blog. 

Heute, nachdem ich diese Art von Sex kennengelernt habe, zumindest einen Teil davon, weiß ich, BDSM ist nicht Sex. Für die meisten gehört er dazu, wie für mich auch, aber eigentlich ist BDSM eine Lebensart. Manche sagen sogar, es ist Berufung. 

Wie weit diese Lebensweise geht, wohin sie führt, das darf jeder für sich selbst entscheiden. Im Einvernehmen mit dem Partner/den Partnern. 
Leider ist BDSM zur Zeit kein Teil meines Lebens. Ich hatte einen Dom, mit dem hatte ich Sex. Jetzt will ich mehr.  Mir ist klar, dass das nicht funktioniert von heute auf morgen. Das ist nicht umsetzbar in einem One-Night-Stand. ONSs sind fantastisch. Abenteuer. Neue Haut. Andere Küsse. Ein fremder Geruch und Geschmack. Ein Schwanz wie ich ihn noch nie hatte. Jedesmal auf’s neue. Wahnsinn!

Es darf gerne dreckig sein und hart. Auch härter. Muss es aber nicht unbedingt. So viele neue, andere Eindrücke, eventuell in der Öffentlichkeit, das alles macht einen ONS erregend an sich. 
BDSM funktioniert nur auf Dauer. Ich kann mich fesseln lassen, schlagen, erniedrigen. Ich weiß genau, wenn wir das Hotelzimmer verlassen, ist alles wieder wie vorher, außer dass wir befriedigt sind. Hoffentlich. Zumindest für eine Weile. 
Deshalb mag ich auch diese virtuellen D/s Spielchen nicht mehr. Es gibt mir nichts, oder zu viel. In dem Fall, wenn dann keine Chance auf ein reales Kennenlernen besteht, ist das einfach frustrierend. 
Und es lenkt vom wesentlichen ab. Nämlich im realen Leben jemanden zu suchen, der mir meine Grenzen zeigen will. Der mir meine Grenzen zeigen kann.  
Ich will BDSM im Bett und im Kopf.